Blog (KW 7): Wintersemester 2018/19 neigt sich dem Ende

Ein weiteres Semester mit spannenden Erfahrungen an der Hochschule Koblenz neigt sich dem Ende. Vier Lehrveranstaltungen mit über 200 Klausuren, neun Bachelorarbeiten, zwei Masterarbeiten, eine Projektphase im Bachelorstudiengang und eine Projektphase im Masterstudiengang. Firmenbesuche, Kongresse zum Thema Digital Commerce, eine weitere Veröffentlichung im Harvard Business Manager, aber auch weiterhin die Zusammenarbeit mit der European Business School in diversen Forschungsaktivitäten. Die Liste ist mal wieder lang und es fühlte sich auch an, wie ein ausgefülltes Dozenten- und Forscher-Leben. Die Studierenden haben mir wieder viel Freude bereitet, nicht nur mit den besten Evaluationen, die ich je erhielt (ca. 100 Studierende bewerten meine Leistung im Gesamteindruck mit der Durchschnittsnote 1,10 (sehr gut)). Auch meine erste komplette Blended-Learning-Veranstaltung ging erfolgreich über die Bühne, die Ergebnisse stelle ich in Kürze vor (Danke an das Projekt Work-and-Study). Ich konnte diverse Gastredner von EDEKA, Porsche, Deutsche Telekom an der Hochschule begrüssen und bin stolz auf dieses Netzwerk, welches den Studierenden zugute kommt. Nun freue ich mich, in der vorlesungsfreien Zeit zwei spannende Studien aufzusetzen und zwei neue Lehrveranstaltungen im SS 2019 vorzubereiten. Beide in englischer Sprache, so dass im SS 2019 von vier Veranstaltungen nun nur noch eine in deutscher Sprache ist. Auch das ist gut für die Studierenden!

 

Fallstudie im Harvard Business Manager – Lokal, digital – oder beides?

Diese Woche bin ich erfreut, im renommierten deutschen Wirtschaftsjournal HARVARD BUSINESS MANAGER eine Fallstudie veröffentlichen zu können. Ich zitiere mal die Einordung im Heft: „Andreas Hesse, der mit seiner Studie über lokale Online-Marktplätze vor einem Jahr für Unruhe in der Branche sorgte. Für den Harvard Business Manager hat der BWL-Dozent nun eine fiktive Fallstudie über die Einzelhändler in einer deutschen Kleinstadt konstruiert.“

Das Format ist einerseits für die Lehre interessant, andererseits natürlich spannend was die Experten Markus Schmidt (Mayen), Andreas Haderlein (Online-City Wuppertal) und Janine Seitz (Zukunftsinstitut) dazu geschrieben haben.

Kinder-Professor an der Kinder-Uni. Eine neue Erfahrung …

Etwa 50 Kinder und 20 Eltern waren ein wunderbares Publikum für mein Angebot „Wie Google und das Internet Geld verdienen“. Ich habe versucht den Kindern zu erklären, an welchen Stellen scheinbare Gratisangebote nicht ganz so kostenlos sind, wie sie erscheinen. Wie Google Suchwörter verkauft, was Cookies sind und wie Re-Targeting funktioniert, wenn man nicht aktiv in Browser und anderen Einstellungen unterdrückt. Die Kinder waren herrlich aktiv, fragend und immer wieder erklärend. Besonders spannend dann der Blick auf YouTube und einen YouTuber, den viele kannten. Alles in allem sind die Kinder halt begeistert und an (noch mehr) Spaß interessiert, während die Eltern und ich auch eher an mehr Sicherheit und sinnvoller Nutzung interessiert sind. Auf jeden Fall war dieses Publikum eine neue Erfahrung für mich.

http://www.kinderuni-koblenz.de/

Blog (KW 41): Internet World Congress

In dieser Woche hatte ich die Gelegenheit am Internet World Congress in München teilzunehmen und auf dem Podium zu diskutieren. Gemeinsam mit Andreas Haderlein (Marktplatzexperte und Publizist), Roman Heimroth (CEO Atalanda) und Norbert Hegmann (CEO myenso) ging es um die Erfolgsmöglichkeiten von lokalen Marktplatzmodellen. Die Zusammensetzung der Diskussionsteilnehmer hat aus meiner Sicht gehalten, was sie versprach, eine kontroverse Diskussion. Wenngleich keine neuen Erkenntnisse entstanden, konnten wir recht gut aufzeigen, dass solche Modelle erfolgreich sein können, dies aber ein sehr sehr schwieriger Weg ist und selten gelingt.

Blog (KW 31): Sommersemester 2018 geht dem Ende zu

Kaum zu glauben, aber nun endet bereits das sechste Semester seit meinem Wechsel in die akademische Welt und bereits das fünfte Semester als Vertretungsprofessor an der Hochschule Koblenz. Vorlesungen, Projekte, 281 korrigierte Klausuren, 8 Bachelor- und Masterarbeiten waren eine Menge. Aber ich habe immer noch große Freude daran mit den Studierenden zu arbeiten und die zeitliche Flexibilität zu genießen. Und ganz nebenbei zwei internationale Forschungskonferenzen (Washington, London), ein Lehraufenthalt (Kristianstad) und der Abschluss meines Promotionsstudiums. Für die Zeit bis zum Wintersemester habe ich zwei spannende Projekte, beide rund ums e-Learning! Läuft.

Podiumsdiskussion zu Local-Commerce / Internet World Congress (10. Oktober – München)

Am 9. und 10. Oktober 2018 findet in München (Arabella Sheraton Hotel) der Internet World Congress statt. Dort werden Trends, Strategien und Best Practices zum Thema DIGITALER HANDEL vorgestellt und diskutiert (Programm siehe www.internetworld-congress.de). Ich werde am zweiten Tag (10.10.2018 um 16:30-17.15 Uhr) mit Vertretern von goCoburg, myenso und Local Commerce Alliance (Andreas Haderlein) über die Erfolgsfaktoren von lokalen Online-Marktplätzen diskutieren.

Die Kongress-Tickets sind derzeit noch relativ günstig. Bei Interesse auch gerne bei mir melden.

 

 

Andreas Hesse

24. Juni 2018

Die Debatte geht weiter. Katja Scherer’s Artikel im Technology Review – Das Magazin für Innovation (deutsche Ausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT) betrachtet beide Perspektiven auf den Erfolg von Local-Commerce-Modellen. Sie bezieht sich auf ein geführtes Interview.

https://www.heise.de/select/tr/2018/7/1530518461800057

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Blog (KW 24): Vortrag Abschlussveranstaltung Projekt MiKo-MYK

GruppenfotokleinDie Fragestellung „Kann Migration zur Fachkräftesicherung beitragen?“ stand im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung des Projektes MiKo-MYK. Das Projekt hat in den letzten drei Jahren dazu beigetragen, Aufgaben von Menschen in vielen unterschiedlichen Institutionen im Rahmen der Flüchtlingsintegration zu koordinieren. Nachdem ich das Projekt etwa zwei Jahre bei der Implementierung einer Wissensmanagement-Plattform und anderen Fragestellungen unterstützt habe, war ich eingeladen die Ergebnisse einer Teilnehmerumfrage vorzustellen. Wie zu erwarten war, gaben die Teilnehmer dem Projekt ein sehr gutes Zeugnis. Die Zusammenarbeit von Ehrenamtler, Wohlfahrtsorganisationen, Behörden, Agenturen, Unternehmern etc. ist nun mal in Deutschland besonders von bürokratischen Herausforderungen begleitet und braucht somit Koordination. Erfreulich, dass ein Folgeprojekt startet. Viel Erfolg dabei!

Geschafft!

Drei Jahre nach meinem Ausscheiden aus dem Manager-Leben und dem Einstieg in die Welt der Forschung und Lehre habe ich heute erfolgreich die Verteidigung meiner Doktorarbeit vollzogen und damit den letzten Meilenstein im Rahmen meines Doktorandenprogramms erreicht.

Mein Dank geht an alle, die mich unterstützten, insbesondere an meine beiden Supervisors Prof. Dr. Karin Kreutzer und Prof. Maikki Diehl, PhD (siehe Foto), ohne die ich dies nicht geschafft hätte! Darüber hinaus danke ich allen Mitstudierenden und Professoren an der European Business School für Support, Inspiration und Anregungen. Für mich waren es drei Jahre in denen ich sehr viel gelernt habe, aber es waren vor allem die Menschen im direkten Umfeld, die aus der akademischen Sache eine menschlich tolle Zeit machten. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.IMG_5305

Daneben gilt mein Dank natürlich meiner Familien und den besten Freunden. Und nicht vergessen auch die Deutsche Telekom, ohne deren Unterstützung ich damals nicht auf diesen Weg gegangen wäre.

For my international friends and followers: Today, I reached the final milestone of my doctoral program. I am grateful to my supervisors Prof. Dr. Karin Kreutzer and Prof. Maikki Diehl, PhD, all fellow students and professors at EBS University. It was and is great to work with you on a top level of research.

Blog KW 19: Teaching Mobility in Kristianstad/Schweden

Vergangene Woche konnte die durch den Feiertag nutzen, um drei Tage an der Kristianstad University im südlichen Schweden (Skane) als Gastdozent Lehrveranstaltungen durchzuführen und Gespräche mit dortigen Professoren zu führen. Ich erfreute mich einer überwältigen Gastfreundschaft der Kolleginnen und Kollegen sowie der traumhaften Landschaft und Gegend bei bestem Wetter 15 Kilometer vom Strand entfernt. Inhaltliche  möchte ich zwei Veranstaltungen hervorheben, in denen ich mit etwa je 60 Studierenden über Performance Management und Management Control Systeme diskutierte. Da ich fast 15 Jahre selbst solche Systeme als Manager erlebt, designed und implementiert habe, hatte ich natürlich einiges zu berichten. Basierend auf einigen theoretischen Grundlagen und meinen eigenen Erfahrungen, entwickelten wir dann Grundpfeiler eines eigenen Performance Management Systems für eine sehr spezifische Organisationsform (eine Universität). Neben der spannenden inhaltlichen Diskussion war es eine tolle Möglichkeit, internationale Lehrerfahrung zu sammeln und mit internationalen Kollegen über Didaktik und Performance Management zu sprechen.

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